Grundlagen der steuerlichen Unternehmensbewertung im vereinfachten Ertragswertverfahren

Informationen:

Seminarnummer:
41156.22
Referent(en):
Dipl.-Finw. Wilfried Mannek
Ort/Anschrift:
Bremer Steuer-Institut GmbH, Schillerstraße 10, 28195 Bremen
Kategorien:
Seminare, Beraterseminare
Termine:
07.07.2022 13:30 16:30 Bremer Steuer-Institut GmbH
Seminartermin:
Seminartermine exportieren (.ics)
Preis (Verbands-Mitglieder):
226,10 € inkl. USt.
Preis (Nicht-Mitglieder):
345,10 € inkl. USt.

Beschreibung

Die steuerliche Unternehmensbewertung richtet sich in der Praxis ganz überwiegend nach dem „vereinfachten Ertragswertverfahren“, das in §§ 199 ff. BewG sowie in den ErbStR 2019 geregelt ist. Wertuntergrenze bildet der Substanzwert. Die Feststellungslast für die Anwendbarkeit des vereinfachten Ertragswertverfahrens trägt dabei der Steuerzahler. Das Seminar behandelt auch die Abgrenzung zu individuellen Bewertungsverfahren, wie z.B. IDW S 1 oder DCF, die sich nach der Systematik des Bewertungsgesetzes richtet. Ebenfalls stellt das Seminar dar, weshalb i.R.d. ErbStR 2019 die Maßgeblichkeit von Verkäufen innerhalb von Familiengesellschaften bei Preisvorgaben durch die Gesellschaft in Frage gestellt worden ist.

Abgrenzung der Bewertungsmethoden und Feststellungslast

  • Grenzen der Zulässigkeit der vereinfachten Ermittlung
  • Auslegung des Begriffs des „offensichtlich unzutreffenden Ergebnisses“

Formel des vereinfachten Ertragswertverfahrens

Ermittlung des Jahresertrags

  • Korrekturen des Gewinns – Hinzurechnungen/Abrechnungen
  • Ansatz des nicht betriebsnotwendigen Vermögens
  • Erfassung von Beteiligungen an anderen Unternehmen
  • Behandlung der Wirtschaftsgüter des jungen Betriebsvermögens

Maßgeblichkeit des Kapitalisierungsfaktors

Ermittlung des Substanzwerts als Mindestwert

  • Differenzierter Ansatz des Firmenwerts
  • Unerwünschter Kaskadeneffekt des Substanzwerts bei Beteiligungen

Vereinfachungsregeln bei vom Besteuerungszeitpunkt abweichendem Abschlusszeitpunkt

Besonderheiten bei Personengesellschaften

  • Aufteilung des Gesamthandsvermögens
  • Ansatz des Sonderbetriebsvermögens

Besonderheiten bei Kapitalgesellschaften

Weitere Informationen

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