Rund um den Kleinunternehmer - Grundlagenseminar zu § 19 UStG

Informationen:

Seminarnummer:
41146.22
Referent(en):
Dipl.-FW (FH) Florian Krause
Ort/Anschrift:
Bremer Steuer-Institut GmbH, Schillerstraße 10, 28195 Bremen
Kategorien:
Seminare, Mitarbeiterseminare
Termine:
22.11.2022 09:00 12:30 Bremer Steuer-Institut GmbH
Seminartermin:
Seminartermine exportieren (.ics)
Preis (Verbands-Mitglieder):
226,10 € inkl. USt.
Preis (Nicht-Mitglieder):
345,10 € inkl. USt.

Beschreibung

Die Kleinunternehmer-Regelung besteht aus mehr als nur der Umsatzgrenze von 22.000,- €. Wie ist der maßgebliche Gesamtumsatz zu ermitteln? Welche gut gemeinten Zuwendungen an Arbeitnehmer können zum Wegfall dieser Sonderregelung führen? Welche umsatzsteuerlichen Konsequenzen ergeben sich bei einem Wechsel der Besteuerungsform? Und was ist bei der Übertragung von Unternehmen im Zusammenhang mit § 19 UStG zu beachten?

Auch wenn Kleinunternehmer nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, bedeutet dies nicht, dass eine Vorsteuerberichtigung i.S.d. § 15a UStG zugunsten ihres Mandanten ausgeschlossen ist – wenn gewisse Fehler vermieden werden. Gerade bei Kleinunternehmern ist auch die Gefahr des unberechtigten Umsatzsteuerausweises i.S.d. § 14c UStG nicht zu unterschätzen – insbesondere bei Optionen i.S.d. § 19 Abs. 2 UStG und § 9 UStG sowie bei etwaigen Widerrufserklärungen. Bereits seit 1967 besteht in Deutschland eine Sonderregelung für Kleinunternehmer, welche in der Praxis häufig Anwendung findet – sowohl bewusst als auch unbewusst. Nicht nur Mandanten, die im Nebengewerbe unternehmerisch tätig werden, sondern auch Ärzte und Versicherungsvertreter können die Voraussetzungen i.S.d. § 19 UStG erfüllen. Auch bei Grundstücksvermietungen können die Sonderregelung für Kleinunternehmer in Anspruch genommen werden oder gerade dafür sorgen, dass § 19 UStG bei ihrem Mandanten nicht mehr zur Anwendung kommt. Dieses Seminar verschafft Ihnen einen Gesamtüberblick über die Sonderregelungen des Kleinunternehmers und deren Auswirkungen auf andere umsatzsteuerliche Rechtsnormen. Vor- und Nachteile des § 19 UStG werden ebenso wie die Besonderheiten im Binnenmarkt und beim Wechsel der Steuerschuldnerschaft i.S.d. § 13b UStG dargestellt.

Grundsätze und Zielsetzung von § 19 UStG

  • Persönliche Voraussetzungen
  • Nichterhebung der Umsatzsteuer
  • Ausnahmen von der Nichterhebung

Maßgeblicher Umsatz i.S.d. § 19 Abs. 1 UStG

  • Grundsätze der Ermittlung
  • Gesamtumsatz i.S.d. § 19 Abs. 3 UStG
  • Besonderheiten bei der Ermittlung des maßgeblichen Umsatzes i.S.d. § 19 Abs. 1 UStG
Verbote und Einschränkungen i.S.d. § 19 Abs. 1 S. 4 UStG
  • Innergemeinschaftliche Lieferungen i.S.d. § 4 Nr. 1 b) UStG
  • Optionsmöglichkeiten i.S.d. § 9 UStG
  • Gesonderter USt-Ausweis in Rechnungen i.S.d. § 14 Abs. 4 UStG
  • § 19 UStG und § 14c Abs. 2 UStG
  • Besonderheiten bei der Rechnungserstellung
  • Einschränkungen des Vorsteuerabzugs i.S.d. § 15 UStG
Option i.S.d. § 19 Abs. 2 UStG
  • Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Option
  • Besonderheiten im Zusammenhang mit der Option
Wechsel der Besteuerungsform
  • Allgemein zu berücksichtigende Grundsätze
  • Besonderheiten verschiedener Umsätze
  • Vorsteuerberichtigung i.S.d. § 15a UStG
Kleinunternehmer im Binnenmarkt
  • Problematik der innergemeinschaftlichen Lieferungen
  • Problematik des innergemeinschaftlichen Erwerbs
  • Problematik der Ortsverlagerung i.S.d. § 3c UStG
  • Problematik der Lieferung bzw. des Erwerbs neuer Fahrzeuge i.S.d. § 1b UStG
Kleinunternehmer und § 13b UStG
  • Kleinunternehmer als leistender Unternehmer
  • Kleinunternehmer als Leistungsempfänger
 


Weitere Informationen

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